Inventur im Vereinsheim

Im März wurde per schriftlichen Beschluss beider Vereine festgehalten, dass das gesamte Inventar der Reservistenkameradschaft an den neu gegründeten Förderverein übertragen wird. Eine besondere Herausforderung stand somit an: die Übernahme und Katalogisierung des gesamten Inventars der Reservistenkameradschaft. Eine Aufgabe, die sich als wahres Mammutprojekt entpuppte.

An einem frühen Samstagmorgen den 16. August um 9 Uhr trafen sich die Helfer beider Vereine. Gestärkt durch ein gemeinsames Frühstück, bei dem die Vorgehensweise besprochen wurde, machten sie sich an die Arbeit. Jeder Gegenstand musste einzeln in die Hand genommen, mit einem Etikett versehen, gescannt und digital erfasst werden.

Dabei gab es zu fast jedem der rund 400 erfassten Artikel eine kleine Anekdote oder Geschichte zu erzählen. Von alten Abzeichen bis zu kuriosen Fundstücken – das Inventar erwies sich als eine Art kleines Museum, das künftig noch weiterwachsen soll.

Nach 14 Uhr war der Großteil der Arbeit geschafft. Auch wenn noch nicht alle Gegenstände erfasst werden konnten, ist der Grundstein für eine vollständige Erfassung gelegt. Die verbleibenden Stücke werden nun nach und nach erfasst und digitalisiert. Ein wichtiger Hinweis: Alle gesammelten Militaria werden der Reservistenkameradschaft auch weiterhin unentgeltlich zur Verfügung gestellt.